Sonntag, 13. März 2011

Die Ahrensburger auf dem Zierower Wintercup

Hier Caros Bericht vom Wintercup in Zierow, der vorletzte und der finale Lauf:

Nun war es endlich soweit, das Finale des von den Agility Freaks West Mecklenburg organisierten Wintercups in Zierow stand an.

Nachdem die Ahrensburger Starter mit folgenden Ergebnissen aus der 4. Etappe des Wintercups am 13.02.11 gegangen waren, hieß es nun Punkte sammeln.

  • A1 Medium: Nicola mit Sky beide Läufe ohne Wertung 
  • A1 Large: Nancy mit Binu Platz 3 im Jumping, A-Lauf ohne Wertung 
  • A1 Large: Lisa mit Emma beide Läufe ohne Wertung 
  • A2 Large: Nancy mit Auri Platz 10 im Jumping, A-Lauf ohne Wertung 
  • A2 Large: Mareike mit Paula Platz 2 im Jumping, A-Lauf Platz 7 
  • A3 Large : Uwe mit Kina Platz 18 im Jumping, A-Lauf Platz 14
Es wurden nur die besten drei Kombiwertungen für die Rangliste berücksichtigt und so war noch alles für das Finale offen.

Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und brachte die ersten Sonnenstrahlen mit, sodass man die (tollen)Spiegelei Brötchen schon draußen genießen konnte;)

Leider endete der Wintercup für Nicola und Sky aus gesundheitlichen Gründen schon vor dem Finale.

Das letzte Turnier der Serie 2010/2011 wurde mit den A3 Large Startern eröffnet.
  • Uwe und Kina schafften ein SG und kamen auf den zehnten Platz.
Nach den Small und Medium Startern ging es mit der A2 weiter.

  • Nancy und Auri erliefen sich ein SG und den 10 Platz und 
  • Mareike mit Paula beendete ihren Lauf mit einem V0 und dem 3 Platz.
Nachdem die Senioren ihre Läufe beendet hatten, wurde auf A1 umgebaut, der Parcours abgelaufen und gewartet .

Dann ging es für die Ahrensburger Einser los.

  • Lisa erlief sich ein SG und den 9. Platz.
  • Nancy und Binu hatten einen schönen schnellen Lauf der leider ohne Bewertung endete.

Nun hieß es wieder warten, bis die Beginner gestartet waren und der Parcours A3 gerecht umgebaut war.
  • Uwe und Kina beendeten ihren 5. Jumping des Wintercups mit einem SG und dem 21. Platz.
In dem offenen Jumping der einser und zweier Starter blieben Lisa und Emma leider außer Wertung und machten es für die Cup-Wertung so richtig spannend.

Nancy und Auri schlossen sich diesem Ergebnis an, während Nancy und Binu ein V0 und den 8. Platz erreichten.

Mareike und Paula liefen ihren zweiten Nuller des Tages und kamen damit auf den 5. Platz.

Jetzt hatten alle Starter des GHSV Ahrensburg ihr fünftes und letztes Turnier des Zierower Wintercups beendet und es wurde mit Spannung die Gesamtergebnisse erwartet.

Die Siegerehrung wurde mit dem Einmarsch aller Starter in der Halle eröffnet.

Und dann kamen die Platzierungen.

  • In der A2 Large schafften es Mareike und Paula mit tollen 74 Punkten auf den 6. Platz.
In der A1 Large schafften es gleich zwei  Starter aus Ahrensburg aufs Treppchen.
  • Nancy und Binu erreichten mit 96,5 Punkten den 3. Platz und 
  • Lisa mit Emma brachten einen unglaublichen 1. Platz mit 76 Punkten nach Ahrensburg.
Siegerehrung Finale Wintercup A1 Large

Nancy, Binu, Lisa und Emma mit Ihren Trophäen!










Uwe und Kina erreichten einen tollen 10 Platz in der A3 Large und Nancy und Auri machten einen 18. Platz in der A2 Large.

Nicola und Sky schafften es ohne Finale auf einen 6. Platz.









 Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten des Zierower Wintercups 2010/2011

Und auch wir gratulieren allen Teilnehmern des Zierower Wintercups zu Ihren Ergebnissen, freuen uns ganz besonders für unsere Starter und bedanken uns bei den Agilityfreaks Westmecklenburg und den Leistungsrichtern für diese schöne Cup Serie mitten im Winter!

Liebe Grüße, Euer GHSV Ahrensburg - Team


(P.S.: Dank natürlich auch an Caro für Ihren Bericht und an Mareike, deren Handyfotos uns für diesen Artikel gerettet haben ;D)

DVG Welpenseminar beim GHSV Ahrensburg

Jetzt ist es "amtlich": in unser Vereinsheim passen tatsächlich dreißig aufmerksam zuhörende und schreibende Seminarteilnehmer und ein mit Laptop und Beamer arbeitender Seminarleiter (zuzüglich diverser neugierig lauschender Kantinenhelfer ;D)! So geschehen am 12. u. 13. März diesen Jahres bei einem vom DVG Landesverband Hamburg veranstalteten Sachkundeseminar Welpen-/Junghunde.

Die Seminarteilnehmer mit Seminarleiter M. Höppner (Mitte) als Zaungäste der Welpengruppe

Vortragender war DVG-Referenten Manfred Höppner (der "nebenbei" auch ein engagierter Botschafter des Projekts "Helfer auf vier Pfoten" ist). Zwei Tage lang (von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr!) brachte er die an der Ausbildung in ihren Vereinen beteiligten Sportskollegen aus dem Landesverband durch die Veranstaltung. Dabei zeigte er seinen Zuhörern ein breites Spektrum an unterschiedlichen Wissensgebieten, denn es geht ja bereits bei der Planung des Wurfs los, führt über die Geburt des Welpen, die ersten Lebenstage und die Basis der Erziehung, die ausschlaggebend für das restliche Leben eines jungen Hundes ist.
Erst gibt es noch interessantere Dinge für Jordi - aber dank ausgefeilter Bespielungstechniken erlangt Uwe die volle Aufmerksamkeit seines Welpen

Am Samstag wurde das Lernen in unserem Vereinsheim unterbrochen durch praxisnahen Anschauungsunterricht: die gesamte Gruppe beobachtete unserer Welpengruppe (souverän geführt von Nancy und assistiert von Caro, die eingesprungen war für Dagmar und Hendrik, weil diese - wie auch Mirja, die die Junghundegruppe leitet - am Seminar teilnahmen). So konnte man gerade Gelerntes gleich in der Praxis beobachten. Danach ging es aber wieder in  die "gute Stube ", weiter Theorie bimsen.
Ein jeder spielt so gut er kann - am liebsten mit dem Nebenmann!

Am Sonntag wurde der ganze Tag lernend verbracht, es gab nur eine kurze Mittagspause, zum Abschluss wurden dann die Fragebögen für die Lernkontrolle verteilt und von allen Anwesenden konzentriert bearbeitet. Nachdem auch der Letzte seinen Bogen abgegeben hat, verabschiedete man sich müde, aber um etliche Erfahrungen reicher, voneinander und trat den Heimweg an.

Einen Dank an den Seminarleiter Manfred Höppner für dieses informative Seminar, an unsere Mitglieder, die für diesen Samstag klaglos in unseren Zeltpavillon auf dem Vorplatz gezogen sind, um den Seminarablauf nicht zu stören (zum Glück hat das Wetter gut mitgespielt) und an die Helfer in der Küche.

Viele Grüße, Euer GHSV Ahrensburg - Team
(Fotos: Mirja)

Montag, 7. März 2011

Obediencetraining unter Wettkampfbedingungen 06.03.2011

Die Sonne gab sich alle Mühe am ersten Sonntag im März den Winter wenigstens schon mal im Ansatz zu vertreiben. Mit jeder Menge Sonnenschein und einer leichten Brise wurde der Frühling vorsichtig eingeläutet und die Landschaft vom winterlichen Grau befreit.

Der schöne Sonnenschein hatte viele gut gelaunte Fans
Vom Wintertrott ebenfalls befreien wollten die vierzehn Teilnehmer unseres Obediencetrainings unter Wettkampfbedingungen ihr hundesportliches Können und fanden sich zu diesem Zweck in der vom GHSV Ahrensburg angemieteten Reithalle des Reitstalls Düwiger in Hoisdorf ein.



Zu dem sehr angenehmen Termin um 12:00 Uhr konnten wir - nachdem die Halle netterweise noch von Seiten der Eigentümer frisch geglättet worden war und wir uns die Wartezeit vor der Halle mit einem Schälchen Gummibärchen versüßen durften - mit Mensch, Hund und Gerätschaft einfallen und uns ausbreiten.

Besprechung mit den Trainierenden für die Beginner - Caro, Nancy und Marco klären auf ...
Beate mit Tarek
Das Training war dazu gedacht, vor den Frühjahrsprüfungen für alle Beteiligten ihren Leistungsstand zu ermitteln und wieder (oder erstmalig - es waren auch Teams dabei, die demnächst ihre ersten Wettkampferfahrungen machen wollen) Routine für den Wettkampfablauf zu erlangen. Das galt nicht nur für die Hundesportteams, sondern auch für die Vereinskollegen, die in diesem Jahr ihre Prüfung für den Ringsteward bereits abgelegt haben (Nancy und Marco) oder noch ablegen werden (Caro). Bei dieser Gelegenheit konnten sie ihre neu erworbenen Kenntnisse gleich an Mensch und Hund bringen.
Dagmar mit Fleur

Für das eine oder andere Starterteam ging es auch darum, erste Erfahrungen mit Obedience "indoor" zu machen, denn in einer Halle eine Prüfung zu absolvieren unterscheidet sich doch von einer Prüfung unter freiem Himmel. Geboten wurden:




Karsten mit Yvo
  • sechs Trainingsläufe für Starter der Beginnerklasse,
  • drei Läufe für Starter in der Klasse 1,
  • drei Läufe für Starter der Klasse 2 und
  • zwei Teams, die sich wieder für die Klasse 3 fit machten.
Nancy mit Binu
Petra mit Joker
 Unterstützt von Margit, Nicole, Lisa (die - nachdem Caro ganz fies von der Hexe geschossen worden war - deren Job übernahm und sehr viel näher mit den Prüfungsregeln der Klasse 3 in Kontakt kam, als sie es sich hätte traümen lassen, die Herausforderung aber tapfer und erfolgreich meisterte ;D) und Mareike teilten sich überwiegend Marco und Nancy die Aufgaben des Quasi-Richters und Quasi-Ringstewards und tobten sich in Laufschemata und Pylonenkunstwerken nach allen  Regeln der Kunst (und natürlich des Obedience) aus.
Susann mit Montsho

Das gesamte Training war geprägt durch eine lockere Atmosphäre, mehr oder minder entspannte Starter und Hunde, auch fehlte die Zuschauerkulisse nicht, selbst unsere Kranken und Versehrten kamen auf einen Abstecher vorbei. Am Ende eines jeden Laufs kamen die jeweils Beteiligten zusammen und sprachen das soeben Geschehene durch, und damit auch alle Teilnehmer mehr als nur fachliche Worte mit nach hause nehmen konnten, hat Uwe jeden Läufer komplett gefilmt und diese Aufnahmen zur Verfügung gestellt. Gleich neben Uwe hatte sich Mirja mit ihrer Kamera postiert und viele, viele Bilder geschossen, solange es die Lichtverhältnisse halbwegs zugelassen haben *.
Lisa - unser "Positions"girl ;D

Mirja at work - von Anfang bis Ende!














Zusätzlich zur Reithalle konnten wir noch eine kleine Küche benutzen, hier zauberten u.a. Maren, Susann, Petra und Nicola für Die Teilnehmer und/oder Helfer Brötchen, Suppe und Kuchen (Höhepunkte am Kuchenbuffett: Tiramisu-Torte und Rumkugeln, natürlich beides aus eigener Fabrikation).
Annika mit Ezra

Hans-Hermann mit Feébi
Susanne mit Hexe












So erfolgten Start auf Start, ohne Pause, und so gegen 18:00 Uhr war dann der letzte Lauf beendet. Auch wenn sich mancher mal zwischendurch zum chillen auf die vor der Halle aufgebauten Bänke in die Sonne gesetzt hat (vorzugsweise mit Produkten fürs leibliche Wohl), waren am Ende alle Beteiligten (vier- wie zweibeinig) bestens abgearbeitet. Schnell wurde noch gemeinsam auf- und abgeräumt, dann trennte man sich müde, aber zufrieden und um etliche Erfahrungen reicher.

Marco mit Klara
Caro mit Jordan









Nancy mit Kina
Nicole mit Joy


Margit mit Bo












Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmern, Helfern, Zuschauern und den Gastgebern, dem Reistall Düwiger für diesen schönen Sonntag!


Ein Blick in die Reithalle - an diesem Tag mit ungewöhnlichen Benutzern.
 Eine gute und erfolgreiche Sportsaison wünscht Euch allen Euer GHSV Ahrensburg - Team



 * alle in diesem Bericht gezeigten Bilder wurden von Mirja gemacht. Jeder Teilnehmer bekommt per e-mail einen Link, über den er sich "seine" Fotostrecke herunter laden kann.

Montag, 28. Februar 2011

Sind 100g Metall- und 350g Kunstoffapportel okay in Klasse 2?

Bestimmte Veranstaltungen/Weiterbildungen sind nicht leicht zu besuchen. Sie finden entweder in großer Entfernung statt oder sind so selten, dass man Glück haben muss, 'mal eine zu finden. Zu solchen schwierigen Weiterbildungen gehört das Obedience-Ringsteward-Seminar!

Der Ringsteward ist im Obedience diejenige Person, die die Sportler durch den Ring führt und ihnen die Anweisungen gibt. Dabei muss er den vielleicht etwas nervösen Sportlern mit Ruhe, Klarheit und Übersicht die Bedingungen schaffen, die sie benötigen, um die schwierigen Aufgaben der Obedience-Prüfungsordnung zu bewältigen. Bevor der Steward das tun kann, muss er aber vorneweg bereits den Ringaufbau geplant haben und die Laufwege für die Fußfolgen den Leistungsklassen gemäß in den Parcours eingemessen haben. Hierbei ist sehr gute Regelkunde nötig, um sämtliche Abstände zwischen den Pylonen, Linien und den weiteren Sportgeräten, wie Apportel, Hürde, Geruchshölzchen usw. so einplanen zu können, so dass die Prüfung schnell und effizient ablaufen kann

An diesem Wochenende fand beim VSD Fuhlsbüttel eines dieser seltenen Weiterbildungen zum Obedience-Ring-Steward statt. Vom GHSV Ahrensburg nahmen Nancy und ich teil (*) und wir trafen uns mit 9 anderen Sportlern aus drei Landesverbänden zu diesem Seminar mit vielen theoretischen und praktischen Übungen. Geleitet wurde das Seminar von Andreas Rieschick, seines Zeichens (der!) Leistungsrichter für Obedience im Landesverband Hamburg. Wie ich schon auf anderen Obedience-Seminaren feststellen konnte, ist Andreas in der Lage, den manchmal so drögen Prüfungsordnungsinhalt so strukturiert aufzubereiten, dass man sich den Aufbau der einzelnen Übungen mit ihren steigenden Anforderungen von Klasse zu Klasse fast "logisch" herleiten kann. Trotz Andreas Aufbereitung muss man als Steward natürlich auch noch viele Dinge einfach auswendig zu lernen. Denn mit Logik hat es nichts zu tun, dass bis Klasse 2 der Hundeführer seinen Abstand für den Hürdensprung selbst wählen kann, dieser aber in Klasse 3 mit drei Metern vorgegeben ist.

In den praktischen Teilen konnten wir lernen, wie man einen Prüfungsteilnehmer sicher führt und wie man - ähnlich, wie beim Umgang mit Hunden ;-) - die Sportler mehr über die Körpersprache leitet, als allein auf die oftmals überhörte Sprache zu vertrauen. Dabei profitierten wir ebenfalls viel von Suzanne Poehling, der Obfrau für Obedience des LV-Hamburg, die mit ihrer großen Erfahrung als Ringsteward immer wieder wertvolle Tipps beisteuern konnte. Bei allen Teilnehmern konnte man das große Interesse an Obedience spüren und die teilweise langjährige und in hohen Klassen und Prüfungen gemachten sportlichen Erlebnisse führten zu interessanten Diskussionen über die unterschiedlichsten Dinge, die bei einer Prüfung schief, oder doch wenigstens nicht plangemäß, gehen können!

Nach zwei anstrengen Tagen kam dann schließlich die Abschlussprüfung, bei der viele Fragen zum Reglement und zur Prüfungsorganisation gestellt wurden und auch noch der Aufbau eines Klasse 3 Rings im Freien und ein Laufschema für Klasse 2 in einer Halle verlangt wurden. Offenbar hatte Andreas uns bestens unterrichtet, den alle Teilnehmer haben diese Leistungskontrolle bestanden!

Bei der Prüfung (und nicht nur da) hat Andreas auch durchaus Humor bewiesen und so möchte ich zum Abschluss dieses Berichts auch noch für die geneigten Leser zwei der Prüfungsfragen als "Leistungskontrolle" vorlegen! ;-)

  1. Für welchen Parcours werden mehr Pylonen benötigt: Den der Klasse 2 oder den der Klasse 3?
  2. Zu Beginn der Einzelübungen der Klasse 2 übergibt der Teilnehmer Heinz mit seinem Rottweilerrüden Fiffi Dir (Du bist der Ringsteward!) ein Metallapportel von nur 100g und ein Kunststoffapportel von 350g. Wie reagierst Du als Steward?
Antworten auf diese Fragen können Ihr hier im Kommentar posten oder bei Euren Obedience-Trainern erfragen!

Euer Marco

(*) Am Samstag kamen wir leider etwas zu spät, da ja Klara unbedingt am Morgen noch ihre Nase in eine riesige Glasscherbe stecken musste, so dass ihr Nasenschwamm und ihre Oberlippe durchtrennt waren und so mussten wir erst beim Tierarzt vorbei, um Klara versorgen zu lassen. Die hat nun drei blaue Fäden in der Nase, tut aber so, als wäre nix gewesen und sieht nicht ein, warum sie jetzt vorsichtig sein soll

Montag, 24. Januar 2011

Aufstieg für Mareike und Paula

Wir gratulieren 

Mareike und Labbidame Paula
herzlich zu ihrem zügigen Aufstieg von der A1 in die A2. Den letzten und somit entscheidenden  platzierten V0 - Lauf haben die beiden am Sonntag, den 23.01.2011 beim allgemeinen Hundeclubs Nordfriesland e.V. in deren "Außenstelle" in der Reithalle des Reit- und Fahrverein Mildstedt bei Richterin Elke Benner gelaufen:

Der Aufstiegslauf von Mareike und Paula ...



Wir wünschen Dir weiterhin so viel Erfolg, Dein GHSV Ahrensburg - Team

Donnerstag, 20. Januar 2011

"We´ll be b.a.c.k. !"

Auch wenn unser Auftritt beim "Bavarian Agility Challenge Kreuth" (kurz: b.a.c.k.) nicht ganz so dramatisch war, wie der des im Titel zitierten Originals, so haben wir (Caro mit Jordan und Lehrlingshund Linc, Mareike mit Paula und Azubihund Mia, Nancy mit Auri und Binu, Nicola mit Sky, Steffi mit Nachwuchshund Casey und Uwe mit Kina) dennoch die eine oder andere "filmreife Szene" hingelegt (wie filmreif, könnt Ihr in den Berichten des Oberpfalz TVs nachprüfen ("Bavarian Agility Challenge" und "Tierisch: Bavarian Agility Challenge", kleines Suchspiel: wie viele GHSV Ahrensburg Mitglieder - zweibeinige wie vierbeinige - sind in den Berichten zu sehen?).

Als wir uns Mitte 2010 für das große Turnier angemeldet haben, hatten noch nicht einmal alle "Wunschteilnehmer" ihre Begleithundprüfung abgelegt - Mut zum Risiko! Das Angebot der Veranstalter, der DVG Verein "HSV Fetzige Hund´ e. V. " mit Sitz in Obertraubing, war aber auch zu verlockend: drei Tage Agilityturnier in der Ostbayernhalle in Rieden /Kreuth, in der auch die Agility WM 2010 stattgefunden hatte, ein A-Lauf und ein Jumping pro Tag und Team, ca 600 startenden Teams aus sechs Nationen auf drei parallel belegten Ringen, am Samstag abends ein Finallauf über alle Klassen und eine anschließende Sportlerparty vor Ort.

Schnell waren wir uns nach unserer erfolgreichen Anmeldung einig, eine gemeinsame Ferienwohnung im Hotelkomplex vor Ort zu buchen, und Fahrgemeinschaften zu bilden, so dass wir mit nur zwei Kraftfahrzeugen sechs Personen und neun Hunde samt Klamottage, Hundezubehör und Notverpflegung ca. 700 km über deutsche Autobahnen transportieren konnten. Der jung-dynamischere Teil (sprich: Caro, Mareike und Steffi nebst Hunden) startete bereits Mittwochabend ins Abenteuer, die "Seniorenschaukel" mit Nancy, Nicola und Uwe folgte am Donnerstagmorgen. Passend zu unserem Vorhaben hatte Nancy sich noch am Abend zuvor einen Hexenschuss eingefangen.

Die Fahrt verlief - abgesehen von einigen kleinen Staus und anderen Nickeligkeiten - für beide Gruppen erträglich, angenehmerweise hatten die zuerst Eingetroffenen für die Nachzügler bereits "Quartier" gemacht.

 Eins der beiden getreuen Gefährte, die uns, die Hunde und jede Menge Ausrüstung  heil in den Süden gebracht haben vor unserer Unterkunft.

Schnell alle Sachen eingeräumt, dann ging es ab zur Halle. Hier herrschte bereits rege Betriebsamkeit, die Teilnehmer konnten sofort vor Ort die gesamten Meldeformalitäten für alle Starts erledigen. Nachdem das geschafft war und sich alle auch noch auf die eine oder andere Art und Weise mit einem Abendessen versorgt hatten, kehrte in der Unterkunft erstaunlich schnell Ruhe ein.

Am Freitagmorgen lief alles wie am Schnürchen (auch wenn mancher ob der frühen Uhrzeit für sein Badezimmer-Belegungs-Zeitfenster noch etwas ferngesteuert wirkte), die A1 Large Starter (Caro und Nancy an allen Tagen, Steffi am Freitag und Mareike am Samstag und Sonntag) mussten als erste ran und zogen dementsprechend früh los (Nancy brachte den Weg zur Halle zu Fuß hinter sich, in der stillen Hoffnung, dabei ihren Rücken ein wenig aufzulockern und schon mal wenigstens einen Hund seine Energie außerhalb des Parcours verpulvern zu lassen ...). Uwe, der in der A3 Large startete und Nicola (A1 Medium) konnten sich noch etwas Zeit lassen. In der Halle hatten wir uns einen strategisch günstigen "Lagerplatz" ausgesucht: direkt an der Grenze zwischen den Ringen 1 und 3 (in dem nur die A3 Large Teams liefen), mit ausreichender Aussicht auf den Ring 2. Im umlaufenden Gang bei den Garderobenhaken wurde die "Kennel-City" errichtet, für müde vierbeinige Agilitykämpen, die mal eine komplette Auszeit brauchten.

Nach einer netten Begrüßung begannen pünktlich die Parcoursbegehungen und die ersten Starts erfolgten. Schnell hatten alle Teams ihren Rhythmus gefunden oder waren zumindest dabei zu entdecken, dass es einen gibt. Jeder hatte dabei so seine eigenen Herausforderungen zu bewältigen, Nancy musste ihre Hunde von hinten führen (Hexenschuss macht langsam :-S), was ganz besonders Auri zu lautstarken Protesten herausforderte, Steffi musste sich an "Leihhund" Paula gewöhnen und Nicola fand heraus, wie schnell ein kleiner Terrier im Parcours werden kann, wenn er erst einmal das Getümmel vor dem Start überstanden hatte und dann einen ganzen großen Ring mit all den schönen Geräten für sich alleine in Anspruch nehmen konnte.

Das "Tunneltal der Tränen" oder DIS ist, wenn Sky - dank Nicola - im falschen Tunnelloch verschwindet (hinter dem Tunnel, wie bei Gerät Nr. 11, ist zwar kurioser, aber nur ein Fehler!) ...

Die Ergebnisse ließen sich durchaus sehen:
  • Nancy und Auri erreichten ein V5 und den 6. Platz (von 74) in der A2 Large,
Auri in Rage: warum bummelt ihr zweibeinige Teampartner nur so herum ... aber was soll´s, klappt ja auch so!
  • gleiche Hundeführerin, anderer Hund: Nancy und Binu erzielten ein V5 und den 7. Platz (von 92) im A1 Jumping Large, 
"Binu von den Hexen" und Nancy "von den Hexen geschossen" gaben nicht kleinbei - mit Erfolg, wie man sehen kann ...
  • Uwe und Kina bekamen ein V5 und den 78. Platz (von 174) in der A3 Large,

  •  Steffi und Paula eroberten sich ein V5 und den 16. Platz (von 92) im A1 Jumping Large.
"Es könnte alles so einfach sein - isses aber nicht!" (Fanta4)
Steffi und Paula: ein wunderschöner Lauf, bei dem sie sich am letzten Hindernis noch einen kleinen Fehler einfangen...
    Ziemlich platt beendeten wir den ersten Tag, jeder widmete sich noch seiner Lieblingsbeschäftigung (z. B. Wäschewaschen und -wringen, Essengehen, Fernsehen und ... und ... und ...), und wieder kehrte zügig Ruhe in den Zimmer ein.

    Am Samstag waren wir in jeder Hinsicht schon echte Profis, sowohl beim Aufstehen,

      Frühstücksimpressionen:noch ein wenig schüchtern wurde hier von Mareike und Caro der gute Kontakt zum neuen Tag hergestellt :D
     
    in den Vorbereitungen und im Wettkampf. Alle, die nicht gerade selber mit starten oder Vorbereitungen für den Start beschäftigt waren, sahen dem aktuell Startenden zu und filmten seinen Lauf (nur einmal haben wir es geschafft, dass bei sechshundert Startern tatsächlich zwei von uns gleichzeitig gestartet sind, zum Glück hatten wir zwei Filmkameras mit, Problem gelöst!) oder unterstützten ihn sonstwie (Hund halten, Händchen halten oder Belohnung halten), zwischendurch traf man sich an der "Lagerstätte" und ging von dort aus gemeinsam spazieren oder startete "Raubzüge" auf die Waren der Händler für Hundesport Zubehör, die in den Gängen der Halle ein beeindruckendes Sortiment vom T-Shirt über Leinen, Spielzeug und gesundheitsfördernde Nahrungsmittel für Hunde bis hin zu Geräten für Agility Parcours zum Verkauf anboten. Für den Samstag gab es folgende Ergebnisse
    • Nancy und Auri kamen zu einem V und dem 12 Platz (von 87) im A2 Large Lauf und im Jumping zu einem SG und Platz 22,
    • mit Binu schaffte sie im ersten A1 Large Lauf ein V und den 17 Platz (von 114), im Jumping gelang dann der V0er und Platz 19
    • Uwe erreichte in seinem sehr anspruchsvollen A3 Large Parcours zwar "nur" ein SG, aber das reichte für Platz 28 (von 193), der Jumping ergab die gleiche Wertnote und Platz 94 und 
    • Mareike brachte auf Anhieb beide Läufe durch, den A1 Large Lauf mit einem SG und Platz 36 (von 114) und dann gab es im Jumping einen Null-Fehler Lauf und dafür Platz 12.
    Völlig entspannt konnten wir uns anschließend die Finalläufe ansehen, die Klassen unabhängig gelaufen wurden und sahen dort die Siege von
    • Lisa Frick aus Österreich mit Hoss bei den "Large" Hunden (das amtierende Weltmeister - Team),
    • Stephanie Tiemann aus Deutschland mit Chilly bei den "Medium" Hunden und
    • Sabrina Hauser aus Österreich mit Amber bei den "Small" Hunden.
    Mit Sportlerparty war dann bei allen unseren Leuten irgendwie nichts mehr, man vergnügte sich mit Essen gehen, Wäschewaschen, Fernsehen ... (der Rest ist bekannt ;D).

    Sonntag - oh Graus - musste alles eine Stunde nach vorne verschoben werde, da die Veranstaltung früher anfing - etliche der Starter wollten noch am selben Tag ihre teilweise lange Heimreise antreten (wir hatten uns günstigerweise dazu entschlossen, erst am Montag wieder gen Norden aufzubrechen). Also konnten wir noch einmal stressfrei alles geben, und es hatte sich gelohnt:
    • Mareike und Paula schossen den Vogel mit zwei Null-Fehler Läufen ab, der A1 Large Lauf brachte ihnen Platz 2 (von 106) ein  - und die zweite Aufstiegswertung; im Jumping belegten sie Platz 16,
    Hier ist es ganz einfach: starten - durchkommen - 0 Fehler - zweiter Platz - fertig! 
    • Nancy legte mit Binu den nächsten fehlerfreien Lauf im Jumping ab und landete damit auf Platz 17 (von 106), zuvor hatte sie den A1 Large Lauf mit einem SG auf Platz 19 beendet,
    • mit Auri gab es ein V im A2 Large Lauf, der für Platz 28 (von 88) gut war,
    • Uwe und Kina kamen mit beiden Läufen in die Wertung, der A3 Large Lauf ergab ein SG und Platz 67 (von 192) und im Jumping gelang ein V und Platz 48.
    Selbst nicht gewerteten Läufe konnten das Auge des Betrachters erfreuen, waren sie doch meist wunderschön geführt und hatten nur den kleinen Makel einer PFS (Parcours Findungs Schwierigkeit ;D) des Hundeführers oder die "Magie des falschen 'Tunnellochs"...

     Hier tappen Caro und Jordi bei ihrem A1 Large Jumping in die gleiche Falle wie Nicola und Sky, das aber wesentlich eleganter und flüssiger!

    Es wurden noch ein paar Einkäufe getätigt, dann der Höhepunkt für unsere kleine Truppe: Mareike nahm mit Paula den Pokal für ihren zweiten Platz entgegen, stand locker auf dem Treppchen und gab den vorbeiziehenden Gratulanten die Hand.

    Shake hands  - Mareike und Paula auf dem Treppchen, neben der Siegerin in ihrer Klasse Marion Pohl mit Tayler und der drittplatzierten Sabrina Krauss mit Piwi

    Dann war alles vorbei. Drei wunderbare, aufregende und lehrreiche Tage auf einem Turnier der Superklasse hatte sein Ende. Ein dickes, fettes Dankeschön an alle, die es durch ihren Einsatz ermöglicht haben, den Veranstaltern, die jederzeit alles im Griff hatten; den Richtern und ihren tollen Parcours, die mit nahezu überirdischer Geduld jeden seinen Lauf auf seine Art und Weise zuende bringen ließen und den vielen, vielen freundlichen Helfern im und vor dem Parcours.

     Nordlichter in Bayern vor Ort: Aus- und Einblicke am Rande des Turniergeschenhens (Blick auf die Licht durchfluteten Parcours in der Halle; Uwe, Steffi und Mareike beim "snack to watch", der beliebtesten Verpflegungsart während der Veranstaltung!)

    Wir sind dann noch mit der ganzen Mannschaft abends in eine Lokal gegangen, haben uns mit Pizza belohnt (die Hunde hatten ihre Belohnung vorher verputzt und schliefen bereits tief und fest) und die letzten Tage noch einmal Revue passieren lassen. Dann war auch für uns Nachtruhe angesagt, denn die lange Rückfahrt stand uns bevor. Die zwei Autos fuhren getrennte Wege, nur um über regen SMS-Verkehr festzustellen, dass es auf beiden Routen Staus gab, das konnte aber keinem mehr so richtig die Laune verderben, und so gegen 18:00 Uhr hatte uns Hamburg und Umgebung wieder.

    Uns hat es sehr viel Spaß gemacht, und wir hoffen, dass es in nicht allzu ferner Zukunft für uns in der Ostbayernhalle heißen wird:

    we are b.a.c.k.

    Dienstag, 11. Januar 2011

    Wintercup in Zierow, die zweite und dritte Etappe ...

    Bevor wir uns auf die letzten beiden Turniere der Wintercupserie der Agilityfreaks West-Mecklenburg stürzen, hier noch eine kurze Zusammenfassung der Läufe 2 und 3:

    einen Tag nach unserer Weihnachtsfeier mussten die Agilitystarter des GHSV Ahrensburg noch einmal vor den Festtagen richtig Tempo machen. Durch die dunkle Nacht mit zeitweisen Schneeattacken ging es zur altbekannten Reithalle nach Zierow. Für soviel Einsatz wäre ja eine Belohnung pädagogisch wertvoll gewesen...

    Und die kam dann auch in den Wetungsläufen durch
    • Uwe mit Kina: in der A3 Large ein Null-Fehler Lauf und Platz 3,
    • Nancy mit Auri: im A2 Large Lauf ein "V" und Platz 9,
    • Nancy mit Binu: im A1 Large Lauf ein "V" und Platz 11,
    • Caro mit Jordan: im A1 Large ein "V0" und - platziert! Jetzt fehlt nur noch eins zum Aufstieg in die A2. 
    Wir gratulieren Caro und Jordi
    • Lisa mit Emma: im A1 Large Lauf ein "V" und Platz9
    • Nicola mit Sky: im A1 Midi Lauf ein "G" und Platz 4
    Mareike und Paula trumpften dann im Jumping open Large nach allen Regeln der Kunst auf und holten sich ein "V0" und Platz 3 ab, Nancy und Binu erreichten ebenfalls ein "V0" und Platz 9.
    Zwischen den Läufen wurden vom veranstaltenden Verein eifrig Lose für seine Tombola verkauft, die mit Gewinnen reichlich bestückt war. Selbst für "Nieten" gab es am Ende des Tages noch kleine Nettigkeiten mit auf den Weg, so dass jeder zufrieden nach hause fahren konnte.

    Im neuen Jahr ging es dann am 09. Januar gleich weiter. Die Anfahrt erfolgte wieder vor Tau und Tag, dieser gestaltete sich aber insgesamt ein wenig wärmer als seine Vorgänger. Herzerwärmend waren dann auch die Ergbnisse unserer Starter:
    • Lisa erreichte mit Emma in der A1Large ein "V0" und den 4. Platz, im Jumping ein "V0" und Platz 5 (da sammeln sich zwar "nur" unplatzierte "V0"-er, aber damit kommt man auch gut weiter ... ;D),
    Lisa und Emma im A1 Large Jmping auf dem Weg zum nächsten V0.

    • Angela, die jetzt erst in den Wintercup einsteigen konnte, erzielte mit Pontus einen "V0" Lauf in der A1 Large und Platz 5, im Jumping die gleiche Wertnote und Platz 14,
    Angela und Pontus bei ihrem ersten A1 Large Jumping im laufenden Wintercup
    • Nancy und Binu bekamen für ihren A1 Large Lauf ein "V" und Platz 9, im Jumping gab es einen Null-fehler Lauf und Platz 8,
    • Mareike und Paula liefen sowohl in der A1 Large als auch im Jumping ein "V", das brachte sie auf Platz 11 und Platz 20
    • Steffi holte sich mit Svenja im Jumping open ein "V" und Platz 16 ab und
    • Uwe spornte seine Kina zu einem "V0" in der A3 Large mit Platz 7 und einem SG im Jumping an.
    Uwe und Kina hatten in ihrem A3 Large Lauf alles unter Kontrolle.
      Nicola und Sky hatten noch deutliche Abstimmungsprobleme in Sachen Tempo; tja, das richtige Einbremsen vor dem Slalom und nach dem geraden Tunnel will glernt sein, aber aller Anfang ist ja bekanntermaßen irgendwie ein bischen schwer (oder so ähnlich... ;D). Dennoch zog die Karawane gut gelaunt in erneuter Dunkelheit gen Heimat, einige von uns bereits voller Vorfreude auf die fünf Tage später startende b.a.c.k.

      Unser Dank an die Agilityfreaks WM und die Richtergespanne Elisabeth Hübner und Jörg Thenert (12.12.2010) und Jörn Kahlmann und Elisabeth Hübner (09.01.2011), es macht mal wieder gewaltig Spaß unter Eurer Leitung zu laufen!

      Der Stand der Gesamtwertung sieht jetzt wie folgt aus:
      • Lisa und Emma stehen an der ersten Stelle in der A1 Large!
      • Uwe und Kina an Platz 4 in der A3 Large,
      • Nancy mit Binu an Platz 5 in der A1 Large,
      • Mareike mit Paula an Platz 9 in der A1 Large,
      • Nancy mit Auri an Platz 13 in der A2 Large und 
      • Nicola mit Sky an Platz 3 (der Umstände halber).
      Steffi, Angela und Caro haben noch nicht die Anzahl Läufe, um in die Wertung aufgenommen werden zu können, das wird sich aber sicherlich im Februar und März ändern.

      Bis dahin, liebe Grüße, Euer GHSV Ahrensburg - Team